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Willkommen
beim Freundeskreis für Suchtkrankenhilfe
Neuenstadt

Freundeskreis
Neuenstadt

Über uns
Wir sind ein Netzwerk für und von Menschen mit Suchterfahrungen. Wir bieten Hilfe zu Selbsthilfe und begleiten dich auf deinem eigenen Weg in ein Leben ohne Suchtmittel.

Nur Du alleine schaffst es, aber alleine schaffst Du es nicht!

Strukturell gehören wir zum Landesverband der Freundeskreise für Suchtkrankenhilfe in Württemberg e. V. Wir begleiten suchtgefährdete und suchtkranke Menschen und ihre Angehörigen auf dem Weg in ein Leben ohne lästige Suchtmittel. Wir stärken einander auf dem nicht immer einfachen Weg. Und wir akzeptieren jeden, wie er ist und sagen voller Zuversicht „Willkommen neues Leben“.

Wir sind Menschen wie du, die durch die Selbsthilfegemeinschaft gelernt haben, dass wir uns ändern können. Also: selbstbestimmt leben, eigenverantwortlich handeln, jeden Menschen in seiner Gesamtheit wertschätzen und freiwillig den Weg aus der Sucht gehen – all das zeichnet uns aus. Wer zu uns kommt, kann sein Leben nicht mehr ohne Suchtmittel bewältigen. Doch die Erfahrungen der anderen Gruppenteilnehmer machen Mut und helfen, einen Umdenkprozess in Gang zu setzen. Sei dabei und entdecke neue Möglichkeiten, dein Leben zu gestalten.

Treffpunkt

Weil es uns hilft, miteinander zu reden, treffen wir uns regelmäßig. Immer am gleichen Ort, zur selben Zeit und meist wöchentlich.

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Aktuelles
Lies aktuelle Nachrichten aus Selbsthilfe und Ehrenamt und erhalte Infos zu Impulstagen und Seminaren. Noch besser: Schau bei uns vorbei. Dann bekommst du Infos aus erster Hand.

Zum Weiterdenken

Impulse für Wege aus der Sucht

14.05.2020

Abstinenz lohnt sich

Abstinenz hat das Leben von Suchtkranken umgekrempelt. Für sie war es ein Schritt, der sich gelohnt hat. Sie erleben und leben anderen vor, dass ein Leben ohne Suchtmittel wie dem Alkohol möglich und wertvoll ist.

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10.05.2020

Rückfall ist (k)eine Katastrophe?

Bei Suchtkrankheit hilft nur Abstinenz. Der Glaube, wieder Alkohol trinken zu können, ist ein Irrtum. Doch ein Rückfall muss nicht zur Katastrophe werden, wenn der Suchtkranke sich erneut Hilfe sucht und dazu steht. Selbsthilfegruppen unterstützen ih...

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09.03.2020

Wenn Angehörige Hilfe brauchen

Was kann ich als Angehöriger tun, wenn mein Partner oder meine Partnerin zu viel trinkt? Wenn Fragen im Kopf schwirren wie: Ist er oder sie womöglich schon abhängig? Angehörige sind von einer Sucht mit betroffen und sie können etwas tun.

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Termine

Aktuell stehen keine neuen Termine zur Verfügung.

Lote aus, was dir hilft, lass dich von anderen inspirieren. Wir unterstützen dich dabei, die nächsten Schritte zu gehen. Die Seminare des Landesverbandes sind für alle Besucher unseres Freundeskreises offen. Unsere Termine und weitere Infos findest du auf der Seite des Landesverbandes.

Zu den Seminaren

Aktionen vom Landesverband

Das ist ein Alt
Kampagne

DU KANNST - zu dir selbst zurückfinden

„DU KANNST“ lautet das Motto einer Aktion, die sich über Postkarten, Plakate und übers Internet an junge Menschen richtet. Auf der Landingpage sprechen junge Betroffene aus den Freundeskreisen, die ...
Zur Kampagnen-Website
Selbsthilfegruppe
Reden tut gut – diese Erfahrung hat schon fast jeder gemacht. Wusstest du, dass über 80 Prozent der Menschen, die regelmäßig eine Sucht-Selbsthilfegruppe besuchen, es dauerhaft schaffen, abstinent zu leben?

Gründe für eine Selbsthilfegruppe

In einer Selbsthilfegruppe tauschst du dich mit Menschen aus, die das Gleiche erlebt oder schon durchgemacht haben. Jeder in der Gruppe weiß, wie es ist, wenn unzählige Versuche, es alleine zu schaffen, nicht klappen. Wir kennen den Frust, die Enttäuschung, aber auch die Angst zu scheitern. Die regelmäßigen Gespräche nehmen dir den Druck, bauen dich auf und geben dir die Kraft, deinen eigenen Weg aus der Sucht zu finden und diesen dann auch zu gehen.

87 Prozent der Teilnehmer einer Selbsthilfegruppe werden NICHT rückfällig. Das zeigt, wie erfolgreich das Konzept der Selbsthilfe ist. Denn wir sprechen gemeinsam über unsere Schwierigkeiten im Alltag, lernen voneinander und machen uns gegenseitig Mut. Dadurch kommen wir deutlich besser mit unserem Leben und der Erkrankung klar.

Wir mussten alle mit den gleichen Problemen fertig werden, mit denen auch du täglich kämpfst. Zusammen sehen wir, was andere bereits geschafft haben und wie es ihnen gelungen ist. Das weckt die Zuversicht, es auch schaffen zu können und den Alltag besser zu bewältigen. Außerdem lernst du, besser mit Konflikten umzugehen. Du lernst dich zu verstehen und bist wachsam für auftauchende Krisen. Dabei hast du immer Verbündete im Kampf gegen die Sucht an deiner Seite.

Was immer du in deiner Selbsthilfegruppe erzählst, es bleibt in der Gruppe. Niemand erfährt davon, weder deine Familie noch Kollegen, Arbeitgeber oder Freunde. Du entscheidest, was und wie viel du von dir erzählen möchtest. Du kannst immer wiederkommen, auch wenn du erst mal nur zuhören möchtest.

Was erwartet dich im Freundeskreis?

Starke Verbündete

  • Du bist nicht allein. Gemeinsam sprechen wir über Probleme, finden passende Lösungen.
  • Bei uns darfst du so sein, wie du bist.
  • Was in der Gruppe gesagt wird, bleibt dort. Dazu gehört auch, dass wir uns an die gemeinsam vereinbarten Regeln halten.
  • Du erhältst eine Notrufnummer, damit du immer jemanden zum Reden hast.

Beziehungen, die verbinden

  • Wir sind wie eine große Familie, auf die du dich verlassen kannst.
  • Wir sprechen offen und ehrlich miteinander.
  • Wir haben vielfältige Interessen, lieben auch Sport, Kino, Grillen, Kanu- oder Motorradfahren. Was liebst du?
  • Bei uns kannst du Verantwortung übernehmen und ein Vorbild für andere werden.

Der Start in ein neues Leben

  • Wir fördern deine persönliche Entwicklung: Gespräche in der Gruppe und der Besuch von Seminaren bieten dafür gute Voraussetzungen.
  • Wir tauschen uns aus über die ganz normalen Alltagsfragen. Du erfährst, wie wir manche Hürde genommen haben.
  • Wir stehen dir bei Fragen in deiner Familie bei.
  • Wir begleiten dich auf deinem Weg in ein neues Leben.

Häufig gestellte Fragen

Nach der Begrüßung erzählen wir, wie es uns seit dem letzten Gruppenbesuch ergangen ist. Hat etwas besonders gut funktioniert? War etwas schwieriger als gedacht? Dabei muss niemand etwas sagen. Du entscheidest selbst, wie viel und was du erzählst. Unsere Erfahrungen zeigen aber immer wieder: Sich zu öffnen, hilft.

Wie jede Gruppe hat auch unsere Gruppe ihre Regeln. Sie sind die Basis für unser wertschätzendes Miteinander. Wir erwarten von dir, dass du sie beachtest. Denn nur so kann es diesen geschützten Raum für uns alle geben.

Das ist ganz unterschiedlich. Meist sind es zwischen fünf und zwanzig Personen.

Ja, natürlich. Familienangehörige, Freunde oder Kollegen sind jederzeit willkommen.

Meist treffen wir uns einmal in der Woche für eineinhalb bis zwei Stunden.

Nein, die Teilnahme an einem Gruppenabend ist kostenlos. Es kostet dich nur etwas Mut, doch das gibt sich schnell.

Erklärfilm

Selbsthilfe – was ist das?

Wie funktioniert Selbsthilfe bei den Freundeskreisen für Suchtkrankenhilfe? Das Video zeigt typische Situationen, wenn sich die Freundeskreise für Suchtkrankenhilfe treffen. Miteinander reden, sich ...
Kontakt
Du hast Fragen? Schreib uns, was dich bewegt oder wie wir dir helfen können. Alles, was du schreibst, bleibt vertraulich!!!
Die von Ihnen eingegebenen Daten werden ausschließlich zur Kontaktaufnahme verwendet.

Ansprechpartner

Freundeskreis für Suchtkrankenhilfe
Neuenstadt
Wolfgang Pollmächer
Tel. 07134 6039

info@freundeskreis-sucht-neuenstadt.de
www.freundeskreis-sucht-neuenstadt.de